„Voice boys“ im Doppelpack

Mit einem stimmgewaltigen, musikalischen Abend in Bielstein begeisterten die „Voice boys“ das Publikum gleich zweimal – am Donnerstag und Freitag jeweils vor ausverkauftem Haus. A-capella-Gesang vom Feinsten, dargeboten von einem gut gelaunten Vokal-Ensemble mit harmonisch-melodischen Stil und Sound.


Foto: Christian Melzer

Michael Kuntze, Andreas Zimmermann, Thorsten Stricker, Jörg Wittershagen, Thomas Zimmermann, Götz Müller, Detlef Durau, Manfred Müller und Ralf Zimmermann sind die neun „singenden Jungs“, die seit 1993 ihre Stimmen gemeinsam erklingen lassen. Sie haben sich dem Männerchorgesang und hier besonders dem kölschen Liedgut verschworen. Ihre Auftritte zeichnen sich durch professionellen „a cappella Gesang“ und eine gehörige Portion Humor aus.

Neun Stühle, neun Mikros und neun relativ junge Herren mit phantastischen Stimmen auf der Bühne. „Jetzt ist es wiedermal so weit, wie schnell vergeht die Zeit. Wir stehen wieder hier so rum und wissen eigentlich nicht warum“ hieß es dann auch gleich im ersten Lied. Hervorragend dieses von Ralf Zimmermann geschriebene Stück „Alles nur für euch“. Er moderierte auch durch das Konzert, dabei erfuhren die Gäste, dass die „Voice Boys“ extra neu Einstudiertes für Bielstein mit dabei hatten: „Wonderful World“ und „With Or Without You“. Sehr harmonisch das Stück, bei dem Ralf Zimmermann seinen einzigen, wirklich wichtigen Wunsch äußerte: Nur ein einziges Mal sollte ein Feuerzeug für ihn brennen – den Wunsch erfüllte ihm das Publikum gerne.

Was kann man beruflich werden, wenn man Chantal heißt? Oder Tomte? Darüber haben sich die neun Sänger Gedanken gemacht und das Stück „Jaqueline“ ausgewählt, bei dem es um die Namensgebung ging. Manche Eltern würden sich exotisch finden, aber wer will schon Jason-Quentin heißen. Lasse und Lea sind zudem auch die Bezeichnung von IKEA-Regalen. Solche Namen haben die „“Voice Boys“ nicht, aber sie sind alle vom Bo-Frost-Mann. Mit identischen Perücken sind sie aber auch fast – aber auch nur fast – kaum zu unterscheiden und sorgten so für viele Lacher beim Publikum mit dem Köbes Underground Stück „Die Söhne vom Bo-Frost-Mann“.

Prädestiniert fürs Thema „Essen“ ist Götz und so präsentierte mit Kochmütze „Hey babe, nur im Wok liegt die Weisheit“ bei dem er auch Kamelle schmiss. Passte ja gut, so eine Woche vor Karneval. So kurz vor Karneval fehlten natürlich nicht die jekken Hits. Nach der Pause direkt ein Bläck Fööss-Stück: „Katrin“. Und zum Schunkeln „He deit et wieh“ sowie die „Superjeile Zick“ von Brings. Aber ganz ohne Instrumente kamen sie dann doch nicht aus und führten den Gästen im Burghaus die Oral- Balalaika vor zu dem Udo-Jürgens-Stück „Griechischer Wein“. Bei „Bindungsangst“ von Basta waren auch die Gäste sehr textsicher. Die Männer hielten sich erst noch zurück, aber nach dem Hinweis, dass sie einfach denken sollten, sie wären im Stadion funktionierte das mit dem Mitsingen doch in einer guten Lautstärke.

„Dass der FC Köln wieder gewinnt liegt nicht am neuen Trainier“ – das Stück „Verloren“ ist der Motivationsgrund für die Geißbock-Mannschaft, verrieten die neun Sänger. Mit roten Cheerleader-Pompoms könnten die „Voice Boys“ glatt im Station auftreten. Zum Schluss kamen Torstens Probleme mit Frauen noch ins Programm, was sie mit dem Lied „Nein, nein, nein“ auflösten. Abschließend rundete dann „Drink doch ene mit“ die Konzertabende ab. Gleich zweimal begeisterten die „Voice Boys“ vor ausverkauftem Haus in Bielstein – am zweiten Abend skandierte das Publikum vor der Zugabe mit „Oh wie ist das schön – so was hat man lange nicht gesehen“. Aber vielleicht sieht man die Jungs auch nächstes Jahr wieder im Burghaus und dann heißt es wieder: „“Jetzt ist es wieder mal so weit, wie schnell vergeht die Zeit“.

Kulturkreis Wiehl

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BESTE Chancen: Feierliche Übergabe der Zertifikate 2011

Es ist geschafft. Ein Jahr lang erhielten die 21 Schülerinnen und Schüler des Ausbildungsprogramms BESTE CHANCEN 100 zusätzliche Förderstunden in unterschiedlichen Hauptfächern, besuchten Workshops, besichtigten verschiedene Betriebe unserer Kooperationspartner, nahmen an Kommunikations- und einem Etikettekurs teil, nutzten Neigungs- und Berufsinteressentests mit Hilfe der OK, sowie jegliche Form von Berufsberatungsgesprächen, unterstützt durch die Agentur für Arbeit.


Foto: Christian Melzer

„Durchhalten ist der Weg zum Erfolg“ betonte Sigrid Becker, Teamleiterin des BESTE CHANCEN-Projektes. Und sie haben durchgehalten- die Teilnehmerinnen 2010/11. In einer Feierstunde in den Räumlichkeiten der Volksbank Wiehl wurden nach den Begrüßungsworten der Schulleiterin Anita Kallikat und den Grußworten des Bürgermeisters Herrn Becker-Bloningen sowie Herrn Schell, die BESTE CHANCEN-Zertifikate überreicht.

Die musikalischen Beiträge von Evelina Bese (Klasse 10B) am Klavier, aber auch das reichhaltige Buffet der schuleigenen Cateringfirma unter der Leitung von Fr. Jobsky rundeten die gelungene Veranstaltung ab. Wir freuen uns auf die Projektarbeit mit den derzeit 34 Schülerinnen uns Schülern des neuen BESTE CHANCEN-Kurses 2011/12, der am 14.02.2011 beginnt.

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Große Kostümsitzung des KV Bielstein

Vor fast ausverkauftem Haus in der Aula des Bielsteiner Schulzentrums fand am Samstag den 19.02.2011 die diesjährige große Kostümsitzung des KV Bielstein statt.


Fotos: Christian Melzer

Der Blick über den wie immer festlich geschmückten Saal war grandios: Ausnahmslos alle Besucher waren kostümiert.

Das diesjährige Programm wurde vom KVB-Literaten Volkmar Winkler exzellent zusammengestellt und in souveräner Manier vom Sitzungspräsidenten Michael Becher – assistiert vom „Bärbelche“ Katja Rhode – präsentiert.

Es begann mit dem Einmarsch des KVB, tatkräftig unterstützt durch die „Fidele Bröhler-Falkenjäger blau-gold von 1973 e.V.“, eine vielköpfige Musik- und Gardegruppe aus Brühl. Gut „angewärmt“ durch kölsche Tön und Gardetanz marschierte dann das Bielsteiner Prinzenpaar mit seinem Hofstaat ein und ließ es sich nicht nehmen, zwei ihrer Lieder aus dem Repertoire vorzutragen. Kaum waren die letzten Töne verklungen durften die Gäste sich schon wieder erheben: Unter großem Beifall zogen unsere jüngsten Tänzerinnen und Tänzer auf die Bühne. Die „Crazy Girls & Boys“ präsentierten ihr Programm und zeigten zum ersten Mal einen neuen Tanz, in dem auch die ersten Hebefiguren gezeigt wurden. Das Publikum tobte und es gab eine Rakete nach der anderen. So hatte es der nächste Künstler nicht einfach, das entfesselte Volk wieder in seinen Bann zu ziehen. „Dä Knubbelisch vom Klingelpütz“ zeigte aber, wie routiniert er ist und bekam sein Publikum mit Witz und Charme wieder „unter Kontrolle“.

Es folgte der musikalische Höhepunkt des Abends: „Die Kolibris“ zogen auf die Bühne und entfachten einen „Flächenbrand“ an Begeisterung, der in mehrfachen Zugaben mündete. „Die Kolibris“ feiern dieses Jahr in 20-jähriges Bestehen und der KVB war natürlich sehr froh, eine so bekannte Kölner Band nach Bielstein gelockt zu haben. Sie hatten auch eine etwas eigenwilligere Form ihres Riesenhits „… und nun die Hände zum Himmel…“ im Gepäck und so streckten die Bielsteiner „ihre Hände zum Himmel“ und waren mehr als fröhlich.

Auf dieser Welle der Begeisterung „surften“ dann die Tanzmäuse in den Saal und – man konnte es kaum glauben – steigerten die Stimmung noch einmal. Unsere „große“ Tanzformation zeigte bekannte und neue Tänze, wobei sogar die Mariechen untereinander mit Hebefiguren brillierten. Diese Präsentation zeigte mal wieder ganz deutlich, dass unsere „Mäuse“ wirklich Klasse haben. Es folgte die Comedy-Show des Künstlers Ruud Koedooder, der in atemberaubendem Tempo permanent seine Kleidung und die dazu passenden Musiktitel wechselte. Ein unterhaltsamer Auftritt als Einleitung für unsere Bielsteiner Raketen, die den nächsten Programmpunkt füllten. Diese Tanzgruppe zeigte, weshalb sie mittlerweile auch außerhalb des Karnevals gerne gebucht werden: Nicht umsonst hat sie der VFL Gummersbach als „Einpeitscher“ fest gebucht.

Als vorletzter Programmpunkt des Abends stand dann „Tante Luise und Herr Kurt sind circa 3“ an. Ein Duo aus Bremen – liegt Bremen nicht ganz weit weg von jeglichem Karnevalstreiben? Weit gefehlt. Die beiden „Akrobatik-Komödianten“ zeigten zu später Stunde, dass man auch mit „Humor von der Waterkant“ und ganz viel Akrobatik und Kraft ein rheinisches Publikum begeistern kann. Bevor dann das Prinzenpaar zum Abschluss der Sitzung erneut die Bühne übernehmen konnte, war es an „Schnitte – der Königin aus Mallorca“ – eine Stimmung zu erzeugen, wie es die Urlauber am Ballermann gewohnt sind.

Als Resümee kann festgehalten werden: Der KV Bielstein kann stolz sein auf eine rundum geglückte Sitzung, die bestimmt auch im nächsten Jahr wieder viele Besucher anziehen wird.

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Duo „Bardic“ präsentierte akustische Musik gewürzt mit Celtic Folk

„Bardic“ – das ist ein Duo mit Liedern aus Irland und Schottland, die diese in einer Kombination aus Gitarrenspiel und Geigenmelodien in völlig neuem Gewand erklingen lassen. Das irisch-deutsche Akustik-Duo Sarah-Jane Himmelsbach und Stefan „Eddie“ Arndt aus dem Ruhr-Distrikt überzeugte im ausgeverkauften Burghaus das Publikum schon mit dem ersten Stück von ihren Qualitäten.


Duo „Bardic“ – Foto: Christian Melzer

Im Laufe der Jahre hat sich das Duo eine Fangemeinde erspielt, die immer wieder zu den Auftritten kommt. In Bielstein haben sie mit Sicherheit viele neue Fans gewonnen. Ihren „Acoustic Music & Celtic Folk“ spielte das Duo mit einem unverwechselbaren warmen Sound. Im Programm mischten sich zahlreiche Eigenkompositionen mit Coverversionen. Viele Stücke, die auf der gerade im Studio entstandenen – leider noch nicht veröffentlichten – CD sind. Aber auch von der im April 1998 erschienenen CD „Greenish“ und den nachfolgenden Musiksamplern.

„Bardic“ stehen für akustische handgemachte Musik. Eddies rauchiger kraftvoller Gesang sowie das etwas dunkle Timbre in Sarah-Janes Stimme, die den Songs einen einzigartig erdigen Charakter verleihen passen genial zusammen. Dazu sein Gitarrenspiel – das ein volltönendes Fundament liefert – und Sarah-Janes virtuos gespielten Geigenmelodien – die zum einen ihre irische Abstammung erahnen lassen und zum anderen ihre klassische Ausbildung zum Vorschein bringen – gehen eine Verbindung ein, die ihresgleichen sucht. Zumal die beiden Instrumente und Gesang beherrschen und recht fetzig und unterhaltsam drauflos musizieren.

Sie erzählen Geschichten mit ihren Liedern. Wie im Stück über „William Taylor“, auf den seine Braut sieben Jahre wartete, nachdem er in See gestochen war. Verkleidet als Matrose heuert sie selbst an, findet ihn auch – aber mit einer anderen Frau im Arm. Das traurige Ende: sie erschießt beide. Wie bei diesem Lied, sind bei vielen anderen die traurigen Texte doch meist im fröhlich musikalischen Gewand verpackt. Das Publikum durfte sogar mitsingen. Bei „Leis A Lurrighan“ tönte es lautstark auch ohne das Duo durch die Gemäuer, die die Gäste mit Gitarre und Geige unterstützten. Hier zelebrierte Eddi auch ein kleines Jazz-Solo und bei „Will You Be“ – einem Stück von Sarah-Janes Solo-CD „Another World“ – ersetzte er mit der Gitarre ein fünfköpfige Band.

Sarah-Jane und Eddie lassen in ihrer Musik die Melodien und Lieder Irlands sowie Schottlands zum Teil im völlig neuen Gewand erklingen. Beeindruckend das eher melancholische „Gravedigger“ oder auch das „Mary Mack“. Meist beginnen die Stücke eher getragen, bevor es dann wieder in die Tanzmusik übergeht wie bei „Streets Of Sorrow“ oder dem Stück der „Oysterband“, die die Musik von „Bardic“ sehr beeinflusst haben, das „When I’m Up I Can’t Get Down“. Faszinierend ist, mit welch einer Ausstrahlung und Spielkunst, die beiden ihre Musik präsentieren. Durch ihren Charme und ihre Spielfreude haben sich Eddie und Sarah-Jane längst einen guten Namen erspielt. Dazu haben natürlich auch Einsätze bei diversen lokalen Radiostationen, im WDR-Radio und WDR-Fernsehen als auch Auftritte bei TV Berlin beigetragen.

In ihrem Konzert im Burghaus spannte sich der Bogen von typisch irischen Jigs und Reels über rasante und energiegeladene Songs bis hin zu gefühlvollen Balladen. Und wie bei einer guten Geschichte kann man erst aufhören, wenn man den letzten Satz gelesen, das letzte Stück gehört hat. Mit einem spontanem A-Cappela-Song zum Abschied, ging ein toller Musikabend zu Ende.

Kulturkreis Wiehl

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Zunft Kölsch-Pokal 2010 im Oberbergischen Schützenbund

In 2009 wurde der bereits in anderen Sportarten bekannte Zunft Kölsch Pokal der Erzquell Brauerei in Bielstein erstmalig und exklusiv auch unter den 30 Mitgliedsvereinen des Oberbergischen Schützenbundes auf dem Schießstand des Schützenvereins Bergneustadt ausgeschossen.


Der stellvertretende Präsident des Oberbergischen Schützenbundes, Will Stoffel, Brauereichef Dr. Axel Haas und Werbeleiter Oliver Pack mit den Siegern des diesjährigen Zunft Kölsch-Pokals im Oberbergischen Schützenbund. – Foto: Christian Melzer

Die oberbergische Brauerei unterstützt mit dem Zunft Kölsch-Pokal die populären heimischen Sportarten und Vereine, im Fußball und im Handball bereits seit vielen Jahren, nun erstmals auch bei den Schützen. Besonderes Ziel dieses Pokals ist die Jugendförderung in den Vereinen, so soll ein Großteil der im Wettkampf erzielten Preisgelder für die Jugendarbeit der Siegervereine verwendet werden.

In diesem Jahr folgte nun die zweite Runde dieses für die oberbergischen Schützen sehr lukrativen Pokals, an dem in 2010 18 Vereine teilnahmen. Die Siegerehrung und Pokalübergabe erfolgte durch Brauereichef Dr. Axel Haas und den stellvertretenden Präsidenten des OSB, Willi Stoffel am Dienstag im Braustübchen der Erzquell Brauerei in Bielstein. Der Schützenverein Waldbruch freute sich über den 1. Platz und ein Preisgeld von 500 €. Dahinter belegten die Schützen des Schiessverein Bernberg (400 €) und der Schützen- und Bürgerverein „Die Schimmelhäuer“ aus Kaltenbach (300 €) die Plätze zwei und drei vor dem Schützenverein Bergneustadt (200 €) und dem Ründerother Schützenverein (100 €). Jeweils ein Fass vom zünftigen Schluck aus Bielstein gab es obendrauf.

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